<p><img src="http://analytics.hotelwebservice.com/piwik.php?idsite=440"; style="border:0" alt="" /></p>

UNSERE KAFFEE-RÖSTEREI

2016 haben wir unseren Trommelröster erhalten.
Ein fein abgestimmtes Sortiment ausgesuchter Rohbohnen wird nun in unserer Kaffee-Rösterei
in Bad Neuenahr zu feinsten Kaffeeröstungen veredelt.
Durch die traditionelle schonende Langzeitröstung werden die im Rohkaffee enthaltenen Säuren
abgebaut und machen einem vollmundigen, langanhaltenden Kaffeegeschmack Platz.
In diesem aufwändigen und anspruchsvollen Verfahren entfalten sich individuelle Geschmacksnuancen
– schätzungsweise werden bis zu 1.000 Aromen neu gebildet.

VORTEILE FÜR DIE LANGZEITRÖSTUNG


Volles Aromaspektrum

Sehr gute Bekömmlichkeit

Wenig Säure

Mehr Antioxidantien

Kaum Acrylamid

Sie können die nachstehenden Sorten -luftdicht verpackt-  als ganze Bohne bei uns an der Rezeption kaufen:

BELLA PRIMAVERA - Espresso

Eine besondere kraftvolle Mischung von Bohnen aus dem Ursprungsland des Kaffees - aus Äthiopien.
100 % Arabica mit einem harmonischen ausgewogenen Aroma, mit schokoladigen Noten.

250 g - € 5,60

MISCELA 7

Eine Komposition von 7 verschiedenen Arabica-Bohnen aus Central- und Mittelamerika, welche sich zu einem besonderen geschmacklichen Genuss vereinen. Entwickelt ein ganz eigenes Röstaroma, mit Noten von Nüssen, Karamell. Kräftiger Geschmack aber doch sehr bekömmlich.

250 g - € 5,60

PRIMERA 8020

Eine Vereinigung der beiden Kaffeesorten Robusta (Edelrobusta) und Arabica. Besonders edle Bohnen geben diesem Kaffee eine nie enden wollende Crema. Der Geschmack des Mittelmeers liegt auf der Zunge.
80 % Edelrobusta / 20 % Arabica

250 g - € 5,20
Kaffeerösterei

Espresso Know-how

1. Worin besteht die Kunst eines echt italienischen Espresso?

In Italien ist der „Caffè“ – so nennen Italiener den Espresso – ein Lebens­elixier.
Für die Zubereitung des perfekten Espresso gilt eine Art Zauberformel, die 5-M-Regel:
„miscela, macchina espresso, macinadosatore, mano dell‘operatore, manutenzione.“
Über­setzt schreibt die Regel eine gute Espresso­mischung und Maschine, den richtigen Mahl­grad, die geübte, liebevolle Hand – „mano“ –
des Zubereiters und die sorgfältige Instandhaltung und Säuberung von Maschine und Mühle vor.


2. Welche Bohnen brauche ich für einen Espresso?

Wer einen Espresso will, kann mit einer üblichen Filter­kaffee­mischung nichts anfangen.
Espressobohnen sind kräftiger geröstet – das sorgt für den typischen, vollen Geschmack.
Verwendet werden Arabica-Bohnen oder Mischungen mit Robusta-Kaffee.
Arabica wächst in Lagen von 600 bis 1 800 Meter Höhe in subtropisch gemäßigtem Klima.
Robusta-Pflanzen gedeihen auch unter­halb von 600 Metern und können höhere Luft­feuchtig­keit vertragen.


3. Fein oder grobkörnig – welcher Mahl­grad ist richtig?

Während ein Filter­kaffee minuten­lang brüht, löst sich das Aroma des Espresso in nur etwa 25 Sekunden aus dem Kaffee­pulver.
Damit das klappt, werden die Bohnen sehr fein gemahlen. So kommt das Wasser mit viel Pulver in Kontakt.
Wie fein es für das beste Geschmack­serlebnis sein muss, hängt von Maschine und Mischung ab. Probieren geht hier über studieren.
Schmeckt der Espresso zu bitter oder sogar verbrannt, ist er vielleicht zu fein gemahlen. Schmeckt er dünn und flach, könnte das Espressopulver zu grobkörnig sein.


4. Espressokocher oder Voll­automat – welche Maschine passt zu mir?

Zu Hause brühen viele Italiener ihren ­„Caffè“ mit einer speziellen Kanne auf dem Herd.
Eine Crema gelingt damit aber nicht, da der Druck in dem Kocher nicht ausreicht.
In den Kaffee­bars rattern deshalb große Sieb­träger­maschinen.
In diesen Maschinen läuft der Espresso nicht lang­sam durch einen Filter oder brüht minuten­lang: Heißes Wasser drückt mit hohem Druck von
optimaler­weise 9 Bar durch ein Sieb mit den gemahlenen Espressobohnen und wird so in rund 25 Sekunden zum “Caffè“ inklusive Crema.
Welche Maschine die richtige für Sie ist, lesen Sie in unserem Produktfinder Espressomaschinen.

5. Wie serviere ich einen Espresso?

Die perfekte Espressotasse fasst 50 bis 100 Milliliter, ist aus Porzellan, dick­wandig und vorgewärmt.
Dazu gehört ein Gläschen Wasser, das vor dem Espresso für einen neutralen Geschmack im Mund sorgt.
Cantuccini, Amarettini oder ein Stück­chen Schokolade sind eine leckere Ergän­zung.

6. Doppio, Lungo, Ristretto – was ist was und wie wird es zubereitet?

In Deutsch­land ist nicht genau geregelt, wie viel Espresso in der Tasse sein muss. Meist sind es 30 bis 40 Milliliter.
Ein italienischer Espresso hat etwa 25 Milliliter. Wer einen „Doppio“ bestellt, erhält die doppelte Menge Getränk: mit doppelt so viel Wasser und doppelt so viel Pulver.
Richtung Süden wird der „Caffè“ in Italiens Espressotassen immer kräftiger.
Dort trinkt man „Caffè Ristretto“ – mit der gleichen Menge Kaffee­pulver aber mit weniger Wasser.
Sanfter: Für einen „Caffè Lungo“ brüht die gleiche Menge Espressopulver mit mehr Wasser.
Damit hört die Vielfalt der Varianten längst nicht auf:
Der „Caffè Corretto“ beispiels­weise ist ein Espresso mit einem Schuss Schnaps – meistens Grappa.
MitSchlagsahne wird Espresso zum „Caffè con Panna“ und für einen „Affogato al Caffè“ ertrinkt eine Kugel Vanille­eis im Espresso.
Außerdem ist der Espresso Grund­lage für weitere Kaffee­spezialitäten – oft mit viel Milch.

7. Woran erkenne ich einen richtig guten Espresso?

Ein Indiz ist die Crema. Sie sollte feinporig und lang­anhaltend sein und ein Löffelchen Zucker einige Zeit tragen,
ehe er lang­sam in den Espresso sackt. Schließt sich danach die Crema, haben Sie einen ersten Anhalts­punkt für einen guten Espresso.

8. Tüte auf – und wie erhalte ich dann das Aroma der Bohnen?

Ganze Bohnen halten das Aroma besser als gemahlener Espresso.
Mahlen Sie die Bohnen frisch nach Bedarf. Die Bohnen verlieren mit der Zeit ihr Aroma –
Sauer­stoff, Licht und Wärme, Feuchtig­keit und Fremdgerüche beschleunigen das.
Espressobohnen deshalb dunkel, trocken, kühl und luft­dicht lagern. Am besten eignet sich dafür die Verpackung selbst.
Schließt sie nicht luft­dicht ab, hilft ein Clip.  Offene Packungen sollten binnen einiger Wochen verbraucht werden.
Der Kühl­schrank ist für die Lagerung nicht optimal – dort lauern Feuchtig­keit und Fremdgerüche.
Wer große Mengen Bohnen lang­fristig lagern will, kann sie im Gefrierfach aufbewahren.